EINLADUNG – Die 13. Ausgabe des Ausserordentlichen Gebetes aller Kirchen für Versöhnung, Einheit und Frieden wird am 19. Juni 2016 um 18 Uhr Heiliglandzeit im Maronitischen Partriarchalischen Exarchat von Jerusalem gehalten werden. Es fällt zusammen mit der Feier des Pfingstfestes nach dem Julianischen Kalender, dem viele östliche Kirchen folgen.

Das Ausserordentliche Gebet vom 19. Juni 2016 ist Gast der Maronitischen Kirche, die es auch gestaltet. Sie ist eine östliche, katholische Kirche mit syrischem Ritus, die in völliger Einheit mit der Römisch katholischen Kirche steht und die von Ihrer Exzellenz Mons. Moussa El-Hage, dem Maronitischen Erzbischof und Patriarchalen Exarchen von Jerusalem, Palestina und Jordanien geleitet wird.

Seit 2010 rufen die Kirchen von Jerusalem immer wieder alle Christen in der Welt und alle Personen guten Willens auf, sich in einem grossen Fürbittegebet für unsere Zeit zusammenzufinden. Sie halten das Gebet abwechslungsweise und sie nehmen teil an den Gebeten, die von den andern Kirchen organisiert werden. In Jerusalem sind die Kirchen einander auf eine einzigartige Weise nahe, da sie alle bei den Heiligen Stätten zugegen sind. Das Ausserordentliche Gebet aller Kirchen für Versöhnung, Einheit und Frieden, das in Jerusalem beginnt und sich von dort aus weiter verbreitet, beruht auf dem Glauben der Kirche von Jerusalem an ihre Berufung, der Ausgangspunkt der Kirche zu sein und zu bleiben. Das Charisma der ersten Pfingsten bestimmt sie dazu, im Hinblick auf ihre völlige Einheit zu leben, weil alle gemeinsam an den Heiligen Stätten der Erlösung der Menschheit gegenwärtig sind.

In dieser Zeit von schrecklichen Anfeindungen, die viele Personen, besonders aber viele Christen in der Welt und insbesondere im Nahen Osten, der Wiege des Christentums, erleiden, soll das Gebet vom 19. Juni 2016 ein feierliches Anrufen von Gottes Barmherzigkeit sein und für das Kommen des Heiligen Geistes, der alle Dinge und alle Herzen neu macht. Das Gebet wird nach dem Ritual der Pfinstfeier gehalten werden mit der Anrufung für das Kommen des Heiligen Geistes auf unsere Welt und auf unsere Zeit.

Die Feier wird eine Prozession aller Kirchenoberhäupter von Jerusalem oder ihrer Vertreter auf das Dach des patriarchalischen Exarchats einschliessen, das mitten in der Altstadt von Jerusalem liegt mit einer wunderbaren Aussicht auf die Heilige Stadt, insbesonders auf die Basilika des Heiligen Grabes, oder die Basilika der Aufersteheung (Anastasis), die an der Stätte, wo Christus am Kreuz gestorben und auferstanden ist, gebaut wurde. Vom Dach aus werden sie am Schluss den Segen für alle Teilnehmer geben und gemeinsam auch kleine Wasserflaschen segnen, die als Symbole des Heiligen Geistes verteilt werden, Zeichen für die Kraft, die in schwierigen Zeiten vom Heiligen Geist her kommt.

Wie bei den vorhergehenden Ausgaben des Ausserordentlichen Gebetes sind alle Kirchen von Jerusalem und alle Christlichen Gemeinschaften, insbesondere ihre Hirten persönlich eingeladen, an der Gebetsfeier teilzunehmen. Um es allen Menschen auf der Welt möglich zu machen, sich dem Jerusalemer Gebet in geistiger Verbundenheit anzuschliessen, wird dieses von Christlichen Fernsehkanälen direkt oder zeitversetzt übertragen werden, im Mittleren Osten, in Europa, in Nord-und Südamerika und vielleicht in Asien und Australien, in sechs verschiedenen Sprachen. Ein Dokumentarfilm über die gastgebende Maronitische Kirche wird der Übertragung folgen.

Die Übertragung der Ausserordentlichen Gebetsinitiative wird koproduziert als Unterstützung der Kirchen und Gemeinschaften von Jerusalem von der “Vereinigung für die Förderung der Ausserordentlichen Gebetsinitiative“ (APEPI) und vom Christlichen Medienzentrum (CMC) von Jerusalem, die ihrerseits unterstützt werden durch besonders engagierte christliche Fernsehkanäle wie Cancao Nova, Noursat-Télélumière und Maria Vision.

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