Donald Trump

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JERUSALEM – Nachfolgend finden Sie den Brief, den die Patriarchen und lokalen Gemeindeleiter an Herrn Donald Trump, den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika geschickt  haben und der sich auf den Status der Heiligen Stadt Jerusalem bezieht.

Präsident Donald J. Trump

Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Jerusalem am 6. Dezember 2017

Sehr geehrter Herr Präsident,

Wir sind uns vollkommen im klaren und würdigen Ihre erhöhte Aufmerksamkeit auf den Status Israels in diesen Tagen. Wir verfolgen diese mit Aufmerksamkeit und sehen, dass es unsere Aufgabe ist, Ihrer Exzellenz diesen Brief zu schreiben. Am 17. Juli 2000 haben wir bereits einen ähnlichen Brief an die damaligen Führer gerichtet, welche im Camp David zusammengekommen sind, um den Status Israels zu besprechen. Sie haben unseren Brief freundlich in Betracht gezogen. Auch heute, Herr Präsident, sind wir überzeugt davon, dass Sie unseren Standpunkt zum sehr wichtigen Status Jerusalems in Erwägung ziehen werden.

Unser Land wird das Land des Friedens genannt. Jerusalem, die Stadt Gottes, ist eine Stadt des Friedens für uns und für die Welt. Leider ist unser Heiliges Land mit Jerusalem, der Heiligen Stadt, jedoch ein Land des Konflikts geworden.

Die, die Jerusalem lieben, haben jeden Willen, es wieder zu einem Land und einer Stadt des Friedens, des Lebens und der Würde für alle Bewohner zu machen. Die Gebete aller Gläubigen, der drei Religionen und der zwei Völker, welche in diese Stadt gehören, richten sich an Gott und bitten um Frieden, wie es der Psalm sagt:„ Gott Zebaoth, wende dich doch, schaue vom Himmel und sieh an und suche heim diesen Weinstock“. Inspiriere unsere Führer und fülle ihren Geist und ihr Herz mit Gerechtigkeit und Frieden.

Herr Präsident, wir haben mit Sorge die Berichte über die Möglichkeit verfolgt, dass es eine Veränderung geben wird, wie die Vereinigten Staaten den Status von Jerusalem verstehen und beurteilen. Wir sind überzeugt, dass solche Schritte zu erhöhtem Hass, Konflikt, Gewalt und Leiden in Jerusalem und im Heiligen Land führen wird, was uns weiter von dem Ziel der Einheit und tiefer in die zerstörende Trennung bringen wird. Wir bitten Sie, Herr Präsident, uns allen auf dem Weg zu mehr Liebe und endgültigem Frieden zu unterstützen, was ohne ein Jerusalem für alle nicht erreicht werden kann.

Unser ernster Ratschlag und Appell ist es, dass die Vereinigten Staaten weiterhin den gegenwärtigen internationalen Status Jerusalems anerkennen. Alle plötzlichen Veränderungen würden nicht wieder gut zu machenden Schaden verursachen. Wir sind überzeugt, dass mit starker Unterstützung von unseren Freunden Israelis und Palästinenser sich gemeinsam für einen nachhaltigen und gerechten Frieden einsetzen, wovon alle profitieren, die sich danach sehnen, dass die Heilige Stadt Jerusalem ihre Bestimmung erfüllen kann.Die Heilige Stadt kann geteilt und zur Gänze erlebt werden, sobald ein politischer Prozess hilft, die Herzen aller Menschen, die in ihr leben, vom Zustand des Konflikts und der Zerstörung, die sie erleben, zu befreien.

Weihnachten kommt bald auf uns zu. Es ist ein Fest des Friedens. Die Engel sangen im Himmel: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen guten Willens. In diesem kommenden Weihnachten bitten wir Sie, Jerusalem nicht des Friedens zu berauben, wir bitten Sie, Herr Präsident, uns zu helfen dem Lied der Engel zuzuhören. Als die christlichen Führer von Jerusalem, laden wir Sie ein, uns auf dem Weg der Hoffnung zu begleiten, damit wir einen gerechten, alle einschließenden Frieden für alle Menschen dieser einzigartigen und Heiligen Stadt finden.

Mit besten Grüßen und besten Wünschen für ein Fröhliches Weihnachten

Patriarchen und Leiter der Kirchen in Jerusalem

+ Patriarche Theophilos III,  Patriarcat Grec-orthodoxe

+ Patriarche Nourhan Manougian,  Patriarcat Arménien Apostolique Orthodoxe

+ Monseigneur Pierbattista Pizzaballa, Administrateur Apostolique, Patriarcat Latin

+ Fr. Francesco Patton, ofm, Custode de Terre Sainte

+ Monseigneur Anba Antonious, Patriarcat Copte Orthodoxe

+ Monseigneur Swerios Malki Murad, Patriarcat Syrien Orthodoxe

+ Monseigneur Aba Embakob,  Patriarcat Ethiopien Orthodoxe

+ Monseigneur Joseph-Jules Zerey,  Patriarcat Grec-Melkite-Catholique

+ Monseigneur Mosa El-Hage,  Exarchat patriarcal maronite

+ Monseigneur Suheil Dawani, Eglise épiscopale de Jérusalem et du Moyen-Orient

+ Monseigneur Munib Younan,  Eglise évangélique luthérienne en Jordanie et Terre Sainte

+ Monseigneur Pierre Malki,  Exarchat patriarcal Syrien Catholique

+ Monseigneur Georges Dankaye’,  Exarchat patriarcal arménien catholique

Foto: ©Thomas Charrière

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